Polterabend

Ein sehr alter, doch traditioneller Brauch ist der Polterabend, der meist am Abend vor der Trauung statt findet. Dabei sollen böse Geister vertrieben werden indem die Gäste und das Brautpaar Porzellan und Steingut zerschlagen. Glas jedoch sollte nicht zerschlagen werden, da dies als unglückssymbol gilt! Am Ende der Polterschlacht muss das Brautpaar die Scherben gemeinsam aufkehren und beweist damit die Ehefähigkeit.

Der Brautstrauß

Der Brautstrauß gilt als wichtiges Symbol zur Eheschließung. Traditionsgemäß ist es die Aufgabe des Bräutigams, einen Brautstrauß zu besorgen um diesen der Braut vor oder in der Kirche zu überreichen. Zur Zeit der Renaissance diente der Brautstrauß vor allem als Duftstrauß, um die Braut durch seinen intensiven Geruch vor Ohnmachtsanfällen während der Trauung zu bewahren. Doch auch wenn er heut zu Tage nicht mehr diesem praktischen Sinn entspricht, wird er traditionsgemäß immer wieder von der Braut getragen. 

Junggesellenabschied

Der "letzte Abend in Freiheit" wird wenige Tage vor der Hochzeit durchgeführt. Dabei feiert der Bräutigam mit seinen männlichen Freunden einen ausgelassenen Abschied vom Junggesellendasein. Doch ebenso die Braut darf mit ihren Freundinnen zum "Junggesellinnenabschied" losziehen, wobei ein Zusammentreffen von Braut und Bräutigam vermieden werden sollte. Die Planung des Abends wird von den Freunden übernommen. An diesem Abend sollen auch die ehelichen Pflichten auf den Prüfstand gestellt und mit kleinen Spielen bewiesen werden. So muss die Braut bzw. der Bräutigam oft sehr witzig verkleidet aus einem Bauchladen heraus diversen Kleinkram verkaufen. Der Erlös vom Verkauf dient dann auch der mitfinanzierung der Hochzeitsfeier.

Reis werfen

Meist kurz nach der Trauung, wenn das Brautpaar die Kirche verlässt, werden Sie am Kircheneingang von den Gästen gefeiert und mit ungekochtem Reis beworfen. Dies ist als Symbol für eine fruchtbare und kinderreiche Ehe gedacht. 

 

Im Bezug auf den Hunger in der Welt wird oft aus moralischen und solidarischen Gründen auf das werfen von Reis verzichtet. Dabei kann auch auf Rosenblätter ausgewichen werden. 



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